Messwerte mit Vehikelerkunder Veralteter Beitrag von 2003 G270CDI
tipp38d.htm w463
Letzte Änderung 14.05.26/11.09.22/01.05.16/16.08.15/08.05.13/20.05.12/27.01.2008 (C) Dr. Juliane Hehl
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OBD2-Tipps tipp38.htm
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| Übersicht:
Veralteter Beitrag, schon 2006 gab es für Mercedesfahrzeuge eine Mercedes-Diagnose als China-Nachbau.
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1. Messwerte G270CDI:
Bildschirmfotos der ersten Testphase: |
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Nach einer kurzen Aufwärmfahrt mit dem G270CDI wurden im Stand zunächst die Werte bei Leerlauf (3.Spalte)
und dann bei höherer Drehzahl ermittelt. Die Abkürzungen fand man auf www.obd-2.de erklärt (Technische Informationen):
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| G 270CDI 7/2002 | . |
Leerlauf |
. |
höhere Drehzahl |
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|---|
| LOAD_PCT: |
Berechneter Lastwert |
30,2 |
% |
28,6 |
| ECT: |
Kühlwassertemperatur |
71 |
Grad C |
72 |
| MAP: |
Druck Einlass-Kanal |
96 |
KPaA |
100 |
| RPM: |
Motordrehzahl |
752 |
Umdrehungen/Min. |
1667 |
| VSS: |
Geschwindigkeit |
0 |
km/h |
0 |
| IAT: |
Einlass-Luft-Temperatur |
37 |
Grad C |
40 |
| MAF: |
Luftmengenmesser |
14,46 |
gm/s |
10,02 |
| TP: |
Drosselklappenstellung |
0,0 |
% |
13,3 |
2a. Daten G55AMG 2/2006:
Die Daten zeigen im Stand zunächst die Werte bei Leerlauf (3.Spalte) und dann bei höherer Drehzahl.
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| G55AMG 2/2006 | . |
Leerlauf |
. |
höhere Drehzahl |
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|---|
| LONGFT2: |
Langzeit Einspritztrimm Bank2 |
0,0 |
% |
0,0 |
| MAP: |
Druck Einlass-Kanal |
35 |
KPaA |
26 |
| RPM: |
Motordrehzahl |
745 |
Umdrehungen/Min. |
1972 |
| VSS: |
Geschwindigkeit |
0 |
km/h |
0 |
| SPARKADV |
Zündvoreilung (Grad vor OT) |
-10,0 |
deg |
-29,5 |
| IAT: |
Einlass-Luft-Temperatur |
17 |
Grad C |
18 |
| MAF: |
Luftmengenmesser |
10,72 |
gm/s |
18,50 |
| TP: |
Drosselklappenstellung |
3,9 |
% |
7,5 |
| AIR |
Luft-Einblasung |
OFF |
. |
OFF |
| O2S11 SHRTFT11 Kurzzeit Einspritztrimm |
Lambdasonde 1 vor Kat Bank1 |
0,920 |
V-% |
0,080 |
2b: Messroutine G55AMG:
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1. Voltmeter im Display einstellen: Batteriekontrolle, da Notebook (20V) mit 12V-Netzteil angeschlossen (siehe Tipp 32).
2. OBD-2-Kabel an OBD-2-Steckdose und an serielle Schnittstelle am Notebook anschließen.
3. Software VE starten, Zündung EIN und "Verbinden" aufrufen:
Verbunden wird mit dem Protokoll ISO/DIS KWP2000-4 fast.
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2c. Tipps von Dipl-Ing. G. Müller, CAR CODE:
Markiert man die Zeile mit den gelesenen Werten, so wird oft der entsprechende Klartext unten angezeigt.
Wenn man das Auslesen der Daten stoppt und eine Zeile markiert, werden nur noch diese Parameter ausgelesen und eine höhere Datenrate erreicht, da nur noch die markierten Parameter ausgelesen werden.
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3. Fehlercodes:
Fehlercodes (DTC = Diagnostic Trouble Code) sind nach SAEJ2012 definiert (P0XXX) und werden herstellerspezifisch z.B. als P1XXX angezeigt.
So würde z.B. ein abgerüttelter Stecker des Einlass-Luftdruck-Sensors (MAP = manifold absolute pressure = Einlasskanal-Absolutdruck)
den Fehler P0108 (zu hoher Eingang = hochohmig!) bewirken. Dieser Fehler wird mit 2 Bytes in 16 Bits (Bit 15-0) übertragen
(0000-0001-0000-1000). Einem Maschinensprache-Programmierer ist dies nicht unbekannt! Bit 15-14 = 00 entspricht dem Parameter P (powertrain) = Motor u. Getriebe (nachzulesen im Keyword Protocol 2000).
Für registrierte Kunden von CAR Code, Gerd Müller, war nach Passworteingabe ein Fehlercode-Programm zugänglich.
Inzwischen (2012) wird auf der Website www.obd-2.de für die eingegebene Fehlernummer, z.B. P0207 die Texterklärung ausgegeben.
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Im Menue "Codes" werden die abgespeicherten Fehlercodes angezeigt. Im G sind momentan keine Fehler gespeichert, es erscheint im Fenster nur P0000 NO CODES. Auch im Display erscheint die Meldung: keine Fehler! Im mittleren Bildschirm-Fenster "nicht genormte Codesammlung" erscheinen beim Blättern auch die Codes von Mercedes.
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